Trip to Hell oder Smell of Death

Satelitenbild New York
Hier sieht man die Wurzel der Übelkeit des Übels. New York erreichte am 15.04.2007 ein Tiefdruckgebiet welches den seither zweit-stärksten Regenfall, seit der dortigen Wetteraufzeichnung, zur Folge hatte. Die Damit einhergehenden Sturmböhen hatten nahezu Orkan-Geschwindigkeiten und führten zu üblen Turbulenzen im Luftverkehr. Was ich mit dem Ganzen zu tun hatte? Flug LX 14, gelandet in New York um ca. 15h.

Um 10h55 hob ich an diesem, jenem Sonntag zum ersten mal ab und erreichte Zürich auch ohne weitere Probleme. Der Anschlussflug war, bis auf die Sitzposition 42F im Airbus, problemlos – bis ca. 800 Meilen vor dem Ziel … mitten über dem Atlantik …

Ziemlich am Ende des Service begannen leichte Turbulenzen. Stärkere Schwankungen, die Durchsage “Crew get seated!” und die Tatsache das ich mich plötzlich leichter fühlte ließ darauf schließen, dass es jetzt lustig werden würde. Hastig wurde der Sitzgurt geschlossen und festgezurrt, Flaschen fielen bereits zu Boden und die offenen Türen der Servicecontainer begannen wild umher zu schlagen. Jetzt wurde es ernst! Allen Respekt vor dem Swiss Personal, ich weiß nicht wie sie das geschafft haben aber ca. 30 sek. später saßen alle angeschnallt und wackelten genau wie wir hin und her.

Die Tatsache, dass alle Mahlzeiten bereits ausgegeben wurden, förderte so manches Magenproblem, blieb aber soweit noch ohne Folgen. Erst der Anflug auf New York wurde zum eigentlichen Höhepunkt der Reise, 5 Schleifen, die Ankündigung der besch******* Wetterverhältnisse sorgten für Trouble.

Nach 30 Minuten Landeanflug mit schlingerndem Heck und heulenden Turbinen ging eine Welle von Magenentleerungen durch das Flugzeug und verbreitete einen leicht säuerlichen Geruch überall. Dies war wohl auch der Grund warum ich der netten Stewardess zum Abschied einen prall gefüllten Beutel mit der Aufschrift Swiss Airlines übergab.


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